Der Ökonom Bert Rürup bewirkte im Jahr 2005 die staatlich subventionierte Rürup-Rente einzuführen.

Die Rürup-Rente ist eine Variante der privaten Altersvorsorge, die steuerlich gefördert wird. Sie wird auch als Basisrente bezeichnet und kann genau wie die gesetzliche Rentenversicherung erst mit Eintritt in die Rente ausbezahlt werden bzw. frühestens mit 60 Jahren.
Sie ist weder beleihbar, nicht vererbbar, kann nicht veräußert werden und eine Kapitalauszahlung kann ebenfalls nicht erfolgen. Eine Hinterblieben- und Berufsunfähigkeitsabsicherung ist jedoch möglich. Die Rürup-Rente wird als eine fondsgebundenen Rentenversicherung oder als herkömmliche Kapital-Rentenversicherung angeboten. Der Gesetzgeber wollte somit gewährleisten, dass die Beiträge, die bis zum Rentenalter mit der Rürup-Rente angespart werden, ausschließlich für die Altersvorsorge verwendet werden. Andernfalls würde der Versicherungsnehmer wieder die Staatskasse im Rentenalter belasten.

Bei der Besteuerung von Renten sieht das Alterseinkünftegesetz jedes Jahr eine Veränderung vor. So müssen seit Januar 2010 alle Neu-Rentner einen höheren Betrag versteuern und Sparer könne einen höheren Betrag steuerlich geltend machen. Das bedeutet der steuerlich absetzbare Höchstbetrag steigt bei Ledigen auf 14.000 Euro und auf 28.000 Euro bei zusammen Veranlagten.
Die Alterseinkünfte für Neu-Rentner ab 2010, werden mit 60% versteuert. Alle Aufwendungen sind bei den Höchstgrenzen für die Altersvorsorge mit inbegriffen. Ab 2010 bleibt der Freibetrag für die Neurentner dauerhaft bei 40% garantiert.
Wichtig für Selbstständige und Angestellte ist ab Januar 2010, die Zertifizierung der Einzahlungen in die staatliche geförderte Rürup-Rente. Das gilt für Basisrentenverträge und für bereits bestehende private Rentenverträge. Somit können die Beiträge ab 2010 nur noch steuerlich geltend gemacht werden als Sonderausgaben bei zertifizierten Verträgen. Die Zertifizierung ist jedoch kein Gütesiegel sondern garantiert ausschließlich die steuerliche Absetzbarkeit.

Es ist stets ratsam einen Vergleich der Anbieter vorab durchzuführen, um Geld sparen zu können.

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