Girokonto - am besten kostenlos !
Ein Girokonto hat heutzutage fast jeder. Die Zahlung von Lohn und Gehalt, Rente oder Mieteinnahmen oder die Bezahlung von Rechnungen, Nebenkosten oder Versicherungsbeiträgen ist ohne Angabe eines Kontos gar nicht mehr vorstellbar.
Aber nicht jeder schaut auch auf die damit verbundenen Kosten. Viele Bankkunden wissen nicht einmal, welche Beträge sie für welche Leistung bezahlen. Durch Vergleichen verschiedener Angebote von Filial- oder Direktbanken kann man hier leicht mehrere Hundert Euro einsparen.
Am günstigsten sind natürlich Banken, die ihre Girokonten kostenlos, also ohne monatliche Gebühren für die Kontoführung anbieten. Manchmal ist dazu ein monatlicher Mindestgeld- oder sogar Gehaltseingang notwendig. Auch das das Ausstellen von ec-Karten oder Kreditkarten ist oft nicht in der kostenlosen Kontoführung enthalten. Wenn bei Verlust eine neue Karte ausgestellt werden muss, werden weitere Gebühren fällig. Manche Banken berechnen für die Online-Nutzung des Girokontos weniger Kontoführungsgebühren oder erlassen sie ganz. Bei Direktbanken ist die Online-Nutzung sogar die einzige Möglichkeit, auf sein Konto zuzugreifen.
Weitere Kosten für Girokonten können u.a. sein: Gebühren für jede Kontobewegung (Überweisung oder Lastschrifteinzug), Gebühren für das Versenden von Kontoauszügen oder für die Nutzung der Bankautomaten. Hierfür ist es bedeutsam, ob die Abhebung im In- oder Ausland, am eigenen oder fremden Automaten erfolgt.
Auch die Zinsen für Girokonten sind einen Vergleich wert: Manche Konten sind günstig, wenn sie stets „im Plus“ sind, weil Guthabenzinsen gezahlt werden. Wer sich dagegen meist „im Minusbereich“ aufhält, sollte auf die Höhe der Überziehungszinsen achten.
Ein Fazit: Bei der Vielzahl der Bedingungen für Girokonten lohnt sich ein Vergleich auf jeden Fall. Ein ideales Konto gibt es dabei nicht, man sollte die Auswahl nach den eigenen Ansprüchen an das Konto treffen.

